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Neuer Chef der Vereinsgemeinschaft

Mitglieder wählen Markus Karl an die Spitze - Rückblick auf erfolgreiches Jahr

Eslarn. (gz) Markus Karl ist neuer Vorsitzender der Vereinsgemeinschaft (VG). Er ist in der Eslarner Vereinswelt als engagierter Organisator, begeisterter Fußballer und Trainer beim TSV, leidenschaftlicher Anhänger im FC-Bayern-Fanclub und aktiver Helfer in der VG bestens bekannt.

Bei den Neuwahlen stellten sich der bisherige Chef Georg Rauch und Schriftführer Stephan Lindner nicht mehr zur Verfügung. Rauch sprach von einer großartigen Leistung der Organisation und von einem überragenden Jahr.

Die Stellvertreter Karl Roth und Josef Karl sowie Finanzchefin Ilona Singer wurden in ihren Ehrenämtern bestätigt. Neu ins Gremium kam Schriftführerin Madeleine Eschenbecher. Die Kasse prüfen weiterhin Wolfgang Karl und Ulrike Eschenbecher, Gerätewarte bleiben Hans Werner und Josef Karl.


Großartiges Seefest

Im Rückblick erinnerten Rauch und Lindner an Sitzungsabende und Veranstaltungen. Beide hoben vor allem das großartige Seefest hervor. "Ich möchte allen aktiven Mitgliedern der Vereine für die gute Zusammenarbeit und die tollen Leistungen danken" fügte Rauch an. Über die Ereignisse wird Lindner weiter auf der vereinseigenen Homepage berichten. Einen detaillierten Kassenbericht präsentierte Singer. Von einem guten Zustand der Sachwerte berichtete Gerätewart Werner.

Nach einem kurzen Rückblick auf die ersten Stunden und den Gründer Alfred Kleber hob Bürgermeister Reiner Gäbl die Solidarität, den Zusammenhalt der zwölf Mitgliedervereine und die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde hervor. "Ein Verein wäre überhaupt nicht in der Lage, diese großen Veranstaltungen wie das Seefest auf die Beine zu stellen."

Gebäude, Verkaufsbuden und Gerätschaften bezeichnete Gäbl als ein solides Fundament, und die Leistungen der VG als beste Werbung für die Marktgemeinde. Einen Dank richtete der Rathauschef an alle ausgeschiedenen Funktionäre, der neuen Führungsriege versprach er seine uneingeschränkte Unterstützung. "Die vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden und tatkräftigen Einsätze für die Gemeinde kann niemand mit Geld aufwiegen."


Dank für Vertrauen

Als persönliches Geschenk bezeichnete Ehrenvorsitzender Alfred Kleber die Anwesenheit und den Zusammenhalt aller Vereine. "Ich hoffe, dass die VG weiterhin bestehen bleibt und wünsche den Vereinen viele Erfolge." Der neue Vorsitzende Karl dankte am Ende für das Vertrauen und bat um kräftige Unterstützung.

Bauriedl

Eslarner Weizen schmeckt der Jury

Brauerei Bauriedl erhält beim "European Beer Star Award" für Hefeweizen die Bronzemedaille

Eslarn. (gz) Die seit 134 Jahren in Eslarn ansässige Brauerei Bauriedl erhielt für ihr Hefeweizen beim internationalen Wettbewerb "European Beer Star Award" unter 688 Bieren aus 32 Ländern die Bronzemedaille. Damit belegte sie beim größten Wettbewerb unter der weltweiten Braukonkurrenz einen Spitzenplatz.
Erfreut nahm Josef Bauriedl mit Mitarbeiter Robert Hölzl aus den Händen von Präsidentin Renate Scheibner vom Bundesverband der Privatbrauer und dem Präsidenten Gerhard Ilgenfritz vom Landesverband die hohe Auszeichnung entgegen.

Seit 1874


Vom vorzüglichen Geschmack der ausgezeichneten Biersorten aus verschiedenen Ländern und vom leckeren Eslarner Hefeweizen konnte sich auf der "Brau Beviale" in Nürnberg auch das Publikum überzeugen. Die Braukunst hat seit 1874 im Eslarner Familienbetrieb Bauriedl Tradition.

Dass das Bier der Privatbrauerei im harten internationalen Wettbewerb bestehen kann, belegte die Familie Bauriedl trotz der starken Konkurrenz beim "European Beer Star Award" mit einer Bronze-Medaille in der Kategorie "South German Style Hefeweizen Hell". Die Entscheidung fällte ein internationales Expertengremium bei einer Blindverkostung an der Brauakademie in Gräfelfing.

"Die Auszeichnung zeigt, dass sich unser Qualitätsbewusstsein, unsere traditionelle handwerkliche Brauart und unser Bestreben, hochwertige und geschmackvolle Biere zu produzieren, beim Kunden und in der internationalen Expertenwelt lohnt, auszahlt und Anklang findet", begründete Braumeister Bauriedl erfreut.

Zum fünften Wettbewerb des "European Beer Star Award" in die Brauakademie Doemens nach Gräfelfing bei München entsandten zahlreiche Brauereien aus insgesamt 32 (2007: 28) Ländern insgesamt 688 (575) internationale Biersorten. Dies bedeutete gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von 20 Prozent.

Durch den Wettbewerb der Brauereien aus aller Welt - 57 Prozent der Biere kommen aus Deutschland - soll die einzigartige Vielfalt der Welt-Biere präsentiert und gewürdigt werden.

"Bei dem Wettstreit um die besten Biersorten waren Brauereien aus allen Kontinenten, wie Süd- und Nordamerika, Asien, Australien, Afrika und Europa vertreten" berichtete Bauriedl. Vertreten waren böhmische, kölsche Biere, aber auch belgische und englische Ale. In die Vielfalt reihten sich auch Biere aus der Oberpfälzer Marktgemeinde.

Wichtige Kriterien


Die Medaillenvergabe erfolgte auf der "Brau Beviale" in Nürnberg, zu der Bauriedl mit Hölzl angereist waren. "Die wichtigsten Prüfkriterien der 65 unabhängigen Bier- und Brauexperten aus 16 Nationen waren Sensorik und Genuss. In jeder der 42 verschiedenen Bier-Kategorien wurde, im Gegensatz zur Medaillenflut von anderen Prämierungen, nur jeweils eine Gold- Silber- und Bronzemedaille verliehen."

Ausgezeichnet wurden laut Brauereibesitzer Bauriedl besonders authentische und charaktervolle Biere, die geschmacklich und qualitativ überzeugten und die Sortenkriterien am besten erfüllten.